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Damit es Heller wird
im Saale-Holzland!

Bilanz

Dies ist die Bilanz meiner ersten Amtsperiode als Landrat zu ausgewählten Bereichen. Was wurde von 2006 bis 2012 geschaffen?

Kreisfinanzen
  • 5 in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichene Kreishaushalte
  • Zurückführung der Pro-Kopf-Verschuldung
  • Kontinuierliche Investitionen von insgesamt 47,7 Millionen Euro, davon
    • 24,8 Millionen Euro in Schulen investiert
    • 7 Millionen Euro in Kreisstraßen
    • 1,34 Millionen Euro in Brand- und Katastrophenschutz sowie Rettungsdienst
    • 1,87 Millionen Euro für Wohnungsbauförderung
Familien im Landkreis
  • Ein besonderer Schwerpunkt meiner Tätigkeit war und ist die Stärkung der Familien und des sozialen Zusammenhaltes im Landkreis. Dabei geht es vorrangig darum, junge Familien zu unterstützen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das bedeutet, gute Rahmenbedingungen zu schaffen, wie familienfreundliche Arbeitszeiten und Öffnungszeiten der Kindereinrichtungen und Schulhorte, Verbesserung der Mobilität auf dem Lande, eine flächendeckende medizinische Versorgung und vielfältige kulturelle Angebote.
  • Im SHK wurde bereits viel für die Familien, für unsere Kinder, Jugendlichen sowie für die älteren Bürgerinnen und Bürger getan. In Kindereinrichtungen, Schulen, Jugendeinrichtungen, Familienzentren und verschiedenartigen Wohn- und Betreuungsformen für ältere und hilfebedürftige Bürger sowie im Seniorenbüro des Landkreises wird ein breites Angebot für jede Altersgruppe vorgehalten.
Kinderbetreuung und Bildung
  • Im SHK haben wir 59 Kindereinrichtungen verschiedener Träger mit ca. 3.300 Plätzen für Kinder, die wir von einem Jahr bis zum Schuleintritt vorhalten.
  • Bundesweit hat der Landkreis eine der höchsten Ganztagsbetreuungsquoten bei Kindern im Alter von drei bis unter sechs Jahren. Zudem nehmen wir bei der Betreuung der unter Dreijährigen innerhalb Thüringens einen Spitzenplatz ein.
  • Durch das Investitionsprogramm für den Ausbau der Krippenbetreuung für Kinder unter drei Jahren wurden bisher ca. 200 Plätze im SHK neu geschaffen und das bereits vorhandene Platzangebot verbessert und gesichert. Durch diese Förderung werden für den Zeitraum von 2008 bis 2013 im Landkreis Gesamtinvestitionen von ca. 9,4 Mio. Euro angeschoben.
  • An 28 von 38 kreiseigenen Schulgebäuden wurden größere Sanierungsarbeiten geleistet, so z.B. an der Regelschule Hermsdorf, den Förderzentren in Hainspitz und Kahla oder der Grundschule in Bad Klosterlausnitz.
  • An 19 Schulobjekten führten wir mit Hilfe der Mittel des Konjunkturpaketes II des Bundes investive Maßnahmen durch, die zu einer beachtlichen Senkung des Wärmeverbrauches führen werden.
  • Durch 2 Neubauten und 8 Sanierungen von Schulturnhallen, zuletzt in Kahla und Hermsdorf, verbesserten sich wesentlich die Bedingungen für den Schulsport und zugleich für die ansässigen Sportvereine.
  • Rund 150.000 Euro wurden jährlich für die Ausstattung neuer Fachkabinette, Klassenräume, Sport- und Spielplatzgeräte, Hortausstattungen und Lehrmittel eingesetzt. Für die Ausstattung mit neuer Computer- und Kommunikationstechnik in den Schulen investierte der Landkreis pro Jahr 170.000 Euro.
  • In Camburg haben wir ein attraktives und zukunftsfähiges Kreisarchiv geschaffen. In Stadtroda entstand ein moderner Amtsgerichtsstandort  
Ausbildung
  • "Schule trifft Wirtschaft" ist eine Kampagne, die durch mich 2006 gemeinsam mit der IHK gestartet wurde. Schüler sollen rechtzeitig Berufsbilder und Betriebsabläufe kennenlernen. Firmen können so das Interesse junger Menschen wecken und Nachwuchskräfte aus der Region gewinnen. Schulen wie auch Firmen erkannten und nutzen diese Chance. Derzeit haben wir im Landkreis 33 feste Kooperationen mit 12 Schulen und 34 Unternehmen abgeschlossen und mit Inhalt ausgefüllt. Weitere Vereinbarungen sind in Vorbereitung.
Arbeit und Wirtschaft
  • Unsere Wirtschaftsunternehmen, Agrar- und Handwerksbetriebe, Firmen und Dienstleister sind das Rückgrat unserer Gesellschaft. Sie erwirtschaften, was allen zugute kommt, den Familien, Kommunen, den sozial Schwachen und Hilfebedürftigen.
  • Um die Firmen und die darin tätigen Menschen kennenzulernen, habe ich in den zurückliegenden über 5 1/2 Jahren mehr als 120 Firmen und 30 Agrarunternehmen besucht. Vor Ort habe ich mit Arbeitgebern und Arbeitnehmern viele interessante Gespräche geführt. Diese Kontakte gaben mir wesentliche Einblicke in wirtschaftliches Agieren, über Erfolge aber auch Schwierigkeiten der Firmen. Meine Überzeugung ist, dass für gute Arbeit entsprechender Lohn gezahlt werden sollte.
  • Damit die Leistungen des Mittelstandes öffentlich gewürdigt werden, rief ich 2008 einen Unternehmerpreis ins Leben, der mit gegenwärtig 38 Preisträgern immer mehr Resonanz findet.
  • Es ist für mich ein besonderer Erfolg, dass sich die Zahl der Arbeitssuchenden von Januar 2006 bis Ende 2011 auf 7,1 % halbiert hat. Das ist ein vorzeigbares Ergebnis der Wirtschaftskraft unserer regionalen Firmen und Unternehmen.
Bioenergieregion
  • Seit Gründung der Regionalen Arbeitsgruppe (RAG) 2007, deren Vorsitzender ich bin und die zu einem breiten Bündnis engagierter gesellschaftlicher Kräfte wurde, haben wir vielfältige Anstrengungen im Bereich des Einsatzes erneuerbarer Energien als Zukunftstechnologien unternommen.
  • Durch den zunehmenden Einsatz von Fotovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerken in öffentlichen Gebäuden sowie die gezielte Nutzung regenerativer Energien wird dem SHK zu Recht innerhalb Thüringens als Bioenergieregion eine Vorreiterrolle zugestanden.
  • Auch in der Abfallwirtschaft sind wir an vorderster Stelle. Im bundesweiten Vergleich hat der SHK sehr niedrige Abfallgebühren vorzuweisen.
Ehrenamt und Tourismus
  • Der Zusammenhalt in den Städten und Dörfern unseres Landkreises wird auch durch ein aktives Vereins-Sport-und Kulturleben getragen. Hier wird der Grundsatz "Gemeinnutz geht vor Eigennutz" gelebt. Um diese ehrenamtlichen Leistungen zu würdigen, wird seit mehr als drei Jahren im SHK die thüringenweit nutzbare Ehrenamtscard an besonders verdiente Bürger vergeben. In alljährlich durchgeführten Veranstaltungen danken wir den Bürgern für ihr freiwilliges Engagement. Bis jetzt wurden über 150 Bürger mit der Ehrenamtscard ausgezeichnet.
  • Mit der Verbesserung der touristischen Infrastruktur sind wir in den letzten Jahren ein wesentliches Stück weitergekommen. Vorzeigbare ausgebaute Rad- und Wanderwege mit ausreichender Beschilderung laden Landkreisbewohner und Gäste zur Erkundung und Begegnung mit der Natur ein.