Standortfaktoren für Wirtschaft und Arbeitsplätze
Die Leistungen unserer Unternehmen, Agrarbetriebe, Handwerksfirmen und Dienstleister sind das wirtschaftliche Rückgrat im Landkreis. Ich werde sie weiterhin im Rahmen meiner Firmen- und Betriebsbesuche aufsuchen und umfassend unterstützen. Ihnen sind gute Bedingungen für ihre Entwicklung zu ermöglichen, denn sie geben Arbeit, bilden junge Menschen aus und engagieren sich sozial in den Kommunen. Ich werde weiterhin mit Nachdruck dafür werben, dassfür gute Arbeit eine entsprechende Bezahlung der Arbeitnehmer erfolgen sollte.
Lebensumfeld für Arbeitnehmer und Arbeitgeber
Unsere Unternehmen sind auf qualifizierte Mitarbeiter angewiesen. Um diese zu halten, muss auch das Lebensumfeld attraktiv sein. Deshalb setze ich mich für unsere Kindergärten, Schulen und Ausbildungsangebote ein. Es ist mein Ziel, dem Wegzug junger Menschen und qualifizierter Arbeitskräfte aus unserer Region aktiv zu begegnen. Deshalb müssen Natur, Kultur und traditionelle Gewerke für künftige Generationen bewahrt werden - denn sie gehören zu unserer Heimat. Auf dieser Basis schaffen wir langfristige Potenziale zugunsten der einheimischen Wirtschaft, attraktive Perspektiven für Investitionen und damit positive Zukunftsaussichten für die Einwohner im Landkreis. Alle Selbstständigen, Handwerker, Unternehmen und die Landwirtschaftsbetriebe können sich dabei auf meine persönliche Unterstützung verlassen. Gemeinsam schaffen wir es, den Saale-Holzland-Kreis dynamisch weiterzuentwickeln.
Unterstützung des Mittelstandes
Neben einigen größeren Unternehmen zählt die überwiegende Mehrzahl der Firmen im Saale-Holzland-Kreis zu den kleineren und mittleren Betrieben. Unser Mittelstand trägt maßgeblich zur Wirtschaftskraft des Landkreises bei und steht besonders für Qualität und Flexibilität. Kooperation und gezielte Zusammenarbeit eröffnen unseren mittelständischen Unternehmen neue Chancen bei der Verwirklichung von Vorhaben, der Vermarktung von Produkten und bei der Ausbildung und Gewinnung von Fachkräften. Durch regionale Auftragsvergaben will ich im gegebenen Rahmen unseren Mittelstand stärken und Arbeitsplätze vor Ort sichern. Bei Genehmigungsverfahren oder Neugründungen sichere ich den Firmen ein schnelles und unbürokratisches Verwaltungshandeln der Kreisbehörde auch weiterhin zu.
Ausbildung deckt den Fachkräftebedarf
Fachkräftesicherung bleibt eine bedeutende Aufgabenstellung. Gemeinsam mit den Berufsschulen, Kammern und der Wirtschaft will ich Bedingungen schaffen, um jungen Leuten im Saale-Holzland-Kreis gute Angebote für eine berufliche Ausbildung zu machen. Damit der Landkreis als Berufsschulstandort in Ostthüringen gestärkt wird, werde ich mich in Kooperation mit den berufsvorbereitenden Schulen und der Wirtschaft für die Weiterentwicklung von Berufsfeldern einsetzen. Unser Berufsschulzentrum ist ein stabiler Partner für die Firmen im Landkreis mit einem breiten Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten.
Mit einem attraktiven Standortmarketing werden wir die regionalen Standortvorteile unseres Landkreises hervorgehoben. Neben einer vielfältigen und interessanten Wirtschaftslandschaft sind auch Familienfreundlichkeit und Bildungsperspektiven, eine intakte Umwelt und ein breites kulturelles Angebot sowie gute Arbeits- und Lebensbedingungen im Saale-Holzland-Kreis werbewirksam darzustellen. In enger Zusammenarbeit mit IHK, Handwerkskammer und Agentur für Arbeit will ich erreichen, dass unsere jungen Menschen hier in der Heimat Arbeit finden, Wurzeln schlagen und Familien gründen können.
Wirtschaftsförderung in der Technologie- und Forschungslandschaft
Die Wirtschaftsförderung im Saale-Holzland-Kreis unterstützt begleitend und beratend unternehmerisches Handeln. Wichtig ist mir dabei die kontinuierliche Betreuung bestehender Unternehmen, aber auch die Ansiedlung neuer Firmen und Existenzgründungen. Die fachliche Begleitung der Kommunen bei ihrer Zusammenarbeit mit der Wirtschaft ist gleichermaßen eine entscheidende Aufgabe. Wir müssen bei Bedarf in unseren ansässigen Firmen rechtzeitig unterstützend tätig werden, damit die Wirtschaftskraft der Betriebe erhalten bleibt. Wir sehen uns traditionell gewachsen als gemeinsame Wirtschaftsregion sowie Technologie- und Forschungslandschaft Jena-SHK mit guten Zukunftschancen. Eine weitere konzentrierte Zusammenarbeit vor allem im Flächenmanagement soll zur Stabilität der Beziehungen beitragen. Nachhaltigkeit ist der Gradmesser bei allen Entscheidungen der kommunalen Wirtschaftsförderung. Deshalb unterstütze ich auch die Zunahme von kleinen, wirtschaftlichen Kreisläufen in der Region zum gegenseitigen Vorteil.